© Franziskus Büscher

Kuration und Moderation: Raphaela Bardutzky, Rebecca Faber und Christina Madenach

 

LIX ist eine unabhängige Lesereihe für gegenwärtige Texte jeder Couleur. Lyrik trifft hier auf Prosa trifft auf Theatertext, auf genre- und medienübergreifende Kunst. LIX präsentiert pro Abend drei Autor*innen: zwei Münchner Lokalmatador*innen, einen Gast von Welt. Es wird gelesen, gelauscht und übers Schreiben gesprochen. LIX ist Literatur im HochX.

 

In Kooperation mit HochX Theater und Live Art und mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

 

Die nächsten Termine:

LIX #4 am 10.12.

LIX #4

 

In der vierten Ausgabe lesen Caren Jeß aus Dresden sowie Benedikt Feiten und Barbara Yelin aus München.

 

Caren Jeß © Micha Steinwachs

 

Caren Jeß, *1985 in Eckernförde, schreibt Dramatik, Prosa, Lyrik und Filmbuch. Für ihr Theaterstück Bookpink wurde sie 2018 mit dem Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik ausgezeichnet und 2019 zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen. Ihr Theaterstück Der Popper erhielt einen Sonderpreis des Retzhofer Dramapreis 2019 und wurde mit dem Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2019 ausgezeichnet. Ihre Ballade von Schloss Blutenburg wurde mit dem Publikumspreis des 26. open mike – Wettbewerb für junge Literatur ausgezeichnet. Von dieser Ballade ausgehend entwickelt die Autorin einen Schlossballadenzyklus.

 

 

Benedikt Feiten © Julia Wellfonder

 

Benedikt Feiten wurde in Berlin geboren und lebt in München. Er ist mit dem Literaturstipendium der Stadt München ausgezeichnet worden, hat seine Doktorarbeit über Musik in den Filmen von Jim Jarmusch geschrieben und an der Ludwig-Maximilians-Universität unterrichtet. Bisher erschienen seine Romane 35 Schritte (2007), Hubsi Dax (2016) und So oder so ist das Leben (2019). Er spielt in verschiedenen Bands und Projekten Cello und Trompete.

 

 

Barbara Yelin © Martin Friedrich

 

Barbara Yelin, geb. 1977, studierte Illustration an der HAW Hamburg und zeichnet seitdem Geschichten, darunter ihren vielfach ausgezeichneten Comicroman Irmina, der 2014 erschien, oder den Episodencomic Der Sommer ihres Lebens, den sie 2017 mit dem Autor Thomas von Steinaecker vorlegte. 2015 erhielt sie den Bayerischen Kunstförderpreis für Literatur und 2016 den Max und Moritz-Preis als „beste deutschsprachige Comickünstlerin“. Neue Arbeiten sind der Doku-Comic Unsichtbar und die szenischen Zeichnungen zu Dichtung ist Revolution, einem Blogprojekt mit Laura Mokrohs begleitend zur gleichnamigen Ausstellung in der Monacensia. Barbara Yelin lebt und arbeitet in München.

 

 

10.12. | 20 Uhr | Foyer | LIX #4Karten 9 | 6 €

LIX #3

 

In der dritten Ausgabe am 15. Oktober lasen Emre Akal und Carola Gruber aus München sowie Ricarda Kiel aus Leipzig.

 

 

Emre Akal lebt als Autor & Regisseur im Spannungsfeld zwischen München, Berlin und Istanbul. Seine Arbeiten verstehen sich als Zeitdiagnosen, basierend auf gemalten Bildern und einer Partiturarbeit, die Sprache und Bild in den Kategorien von Rhythmus und Notation denkt. Sie waren zu sehen am Werk X in Wien, dem Stadttheater Bakirköy, an den Münchner Kammerspielen und am Gorki Theater Berlin. Sein Stück Ostwind erhielt 2015 den Theaterpreis der Stadt Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg und gastierte 2016 an den Münchner Kammerspielen. Im Mai 2017 gewann er den Jurypreis des Nachwuchswettbewerbs Theater Drachengasse in Wien, und brachte das Stück Heimat in Dosen zur Uraufführung. Nach Mutterland …stille 2017 war zuletzt sein Stück Frau F. hat immer noch Angst, im Januar 2019 im HochX zu sehen.

Emre Akal © Jean-Marc Turmes

 

 

Carola Gruber, geb. 1983, schreibt literarische und journalistische Texte und lehrt Kreatives Schreiben in München. Ihre Texte erschienen in Zeitschriften und Anthologien, u.a. Am Erker, etcetera, Landpartie, poet, sowie als Bücher (Stoffelhoppels Untergang, Ranis 2012 und Alles an seinem Platz. 66 mögliche Geschichten, Leipzig 2008). Sie erhielt mehrere literarische Stipendien und Preise, darunter den Würth-Literaturpreis (2018) und das Literaturstipendium des Freistaats Bayern (2016). Weitere Informationen: www.carolagruber.de

Carola Gruber © Bettina Siegwart

 

 

Ricarda Kiel, geboren in Stuttgart, wuchs dort und in den USA auf, lebt heute als Lyrikerin und Unternehmerin in München und Leipzig. Ursprünglich Goldschmiedin. Ihr Debüt Kommt her ihr Heinis ich will euch trösten erschien 2019 bei hochroth München. www.ricardakiel.dewww.wepsert.de

Ricarda Kiel © Marlène Meyer-Dunker

LIX #2

 

Bei LIX #2 am 18. Juni 2019 lasen Annegret Liepold und Lisa Jeschke aus München sowie Charlotte Warsen aus Berlin.

 

 

Annegret Liepold (geb. 1990) studierte Politik- sowie Literaturwissenschaften in München und Paris. Ihre Kurzgeschichte Schwäne war 2016 als deutscher Beitrag für den New-Voices-Award des PEN-Zentrums nominiert. 2018 war sie Stipendiatin der Bayerischen Akademie des Schreibens. Derzeit arbeitet sie an der Publikation einer deutsch-spanischen Lyrik-Anthologie mit und bereitet ihre Promotion vor. Gemeinsam mit dem Musiker Maximilian Pongratz (Kofelgschroa) macht sie musikalische Lesungen, die Narrative zwischen Stadt und Land untersuchen.

Annegret Liepold

 

 

Lisa Jeschke (München) schreibt Lyrik, macht Theater/Performances und ist Mitherausgeberin des kleinen Lyrikverlags MATERIALIEN. Sie arbeitet derzeit an einer (teilweise) deutschsprachigen Fassung und Fortsetzung ihres Gedichtbands The Anthology of Poems by Drunk Women (London, 2018). Ihre Performances mit Lucy Beynon - zuletzt The Tragedy of Theresa May (2016) und The Decline and Fall of the Home Office (2018) - wurden u. a. an der Serpentine Gallery, London und beim schamrock Festival, München gezeigt.

Lisa Jeschke

 

 

Charlotte Warsen wuchs in Haltern am See auf, studierte Malerei und Englisch in Düsseldorf, Köln und Joensuu und promoviert in der Philosophie zur Politik des Malens. Veröffentlichungen u.a. in edit, zweikommasieben, randnummer, und den Anthologien Spitzen, Aus Mangel an Beweisen und Sibyllen&Propheten; ihr erster Gedichtband vom speerwurf zu pferde erschien 2014 bei Luxbooks. Zurzeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Kulturtechnik Malen an der Düsseldorfer Kunstakademie und lebt in Berlin.

Charlotte Warsen © Valerie Schmidt

LIX #1

 

Bei der Premiere am 21. Mai lasen Slata Roschal und Vladimir Kholodkov aus München sowie Mehdi Moradpour aus Berlin.

 

 

Slata Roschal (Kozakova), geb. 1992 in St. Petersburg, hat Slawistik, Germanistik, Komparatistik in Greifswald studiert und promoviert z.Z. an der LMU München. Veröffentlichungen von Lyrik, Kurzprosa und Rezensionen in Literaturzeitschriften und Anthologien. 2017 Teilnahme an Schreibwerkstatt von metamorphosen/nocthene und Poetencamp MV in Boltenhagen; 2018 Teilnahme an Textwerkstatt der Jürgen-Ponto-Stiftung, Preis der Literaturstiftung Bayern und 1. Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern. Im Herbst 2019 erscheint ihr Debüt Wir verzichten auf das gelobte Land bei Reinecke & Voß.

Slata Roschal © Reiner Mnich

 

 

Vladimir Kholodkov, (geb. 1987) zog mit 13 mit seiner Familie aus Moskau nach München. Nach dem Abitur studierte er Anglistik und Germanistik an der LMU. 2017 gewann er das Literaturstipendium der Stadt München. Vladimir lebt und arbeitet in München.

Vladimir Kholodkov

 

 

Mehdi Moradpour ist Autor, Übersetzer, Dolmetscher (Farsi, Spanisch). Studium: Physik, Industrietechnik (Iran); Soziologie, Hispanistik, Amerikanistik, Arabistik (Leipzig und Havanna); Teilnahme am FORUM TEXT (Graz), 2015 Jurypreis des 3. Autorenwettbewerbs der Theater St. Gallen und Konstanz für mumien. ein heimspiel, 2016 exil-DramatikerInnenpreis für türme des schweigens, 2017 Grabbe-Preis für reines land, 2018 Übersetzungspreis eurodram für ein körper für jetzt und heute.

Mehdi Moradpour © Julian Baumann

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