
Das HochX feiert im Oktober 2026 sein zehnjähriges Bestehen! Und das feiern wir mit einer fulminanten Jubiläumsspielzeit, die mit viel Stil, Glitzer und Bling Bling am 17. Oktober beginnt!
Wenn Du mit uns gemeinsam feiern möchtest, dann kannst du dir hier dein goldenes Ticket für einen wilden Ritt durch die Nacht im HochX holen!
Hier findest Du einen Überblick über die Meilensteine der 10 Jahre HochX!
10 Jahre Live Art. 10 Jahre immer etwas Neues. Unser Jubiläum ist für uns eine schöne Gelegenheit, in Erinnerungen zu schwelgen und mit Stolz auf die tollen Projekte zurückzublicken, welchen das Haus seit seinem Neuanfang 2015 eine Bühne geboten hat.
Veranstaltungen
10Hoch10 Bling Bling: Die große Jubiläumssause
Das HochX wird 10 Jahre alt! Und das muss gefeiert werden: mit einem Programm voller Glamour, dunklem Humor und guter Laune. Mit Weggefährt*innen, Verbündeten, Freund*innen und Herzensmenschen – und natürlich mit Euch, unserem Publikum. Am 17. Oktober ab 19 Uhr verwandelt sich das Haus in eine schicke Feierbude mit reichlich Sektchen und Schlemmerbuffet. Für den spielerischen Glanz sorgt das Performance-Amuse-Gueule bonappétitsixsixsix des amerikanisch-österreichischen Künstlers Alex Franz Zehetbauer, gefolgt von pompösen Beats des Live-Acts Wildes. Und zum fulminanten DJ* PartySet von BiMän tanzen wir, bis die Vögelchen über der Entenbachstraße zu singen beginnen. Das wird ein Fest!
17.10. | 19 Uhr
Eintritt frei
Für bonappétitsixsixsix von Alex Franz Zehetbauer gibt es ein begrenztes Ticketkontingent. Schnell hier eine Freikarte sichern! Konzert und Party im Anschluss sind kostenlos und ohne Anmeldung.



Aufbruch und Neuanfang (2015/16)
Am 16. September 2015 wird das HochX feierlich vom Leitungsteam – bestehend aus Benno Heisel, Ulrich Eisenhofer, Ute Gröbel und Susanne Weinzierl – eröffnet: mit Produktionen von lost:yesterdays und Clara Hinterberger, einem Konzert von Joasihno sowie einem rauschenden Eröffnungsfest.





Die ersten Spielzeiten: Vielfalt, Kooperationen und Wachstum (2016–2019)
Die erste Spielzeit 2016/17 stand ganz im Zeichen der Vielfalt. Ziel war es, die Bandbreite der freien Münchner Theaterszene sichtbar zu machen und möglichst vielen unterschiedlichen Künstler*innen eine Bühne zu bieten. Zu den ersten großen Erfolgen zählte Karen Breeces Produktion don’t forget to die. Gleichzeitig fanden mit dem Rodeo-Festival unter der Leitung von Sarah Israel sowie dem Freischwimmer-Festival zwei wichtige Festivals im HochX statt.
Bereits in der zweiten Spielzeit 2017/18 entstanden zahlreiche Kooperationen, die bis heute prägend für das Haus sind. Künstlerinnen und Gruppen wie Emre Akal, die Münchner Theatertexter*innen, Ceren Oran, das O-Team, das ICI Ensemble oder Musik zum Anfassen wurden zu regelmäßigen Partnerinnen des HochX. Ein weiterer Höhepunkt war das große HochX-Straßenfest, das mehr als 1.000 Besucherinnen in die Entenbachstraße lockte.
In der dritten Spielzeit 2018/19 übernahmen wir erstmals selbst die Trägerschaft des Rodeo-Festivals, wieder unter der Leitung von Sarah Israel. Neue Reihen und Kooperationen bereicherten das Programm. Mit Explore Dance zog Fokus Tanz ins HochX ein, mit LIX entstand eine erfolgreiche Literaturreihe, und mit dem achtstündigen Binge-Watching-Marathon der Theaterserie Münchner Schichten verabschiedeten wir uns in die Sommerpause.
Die vierte Spielzeit 2019/20 begann mit etlichen künstlerischen Höhepunkten: Das O-Team ließ am Mariahilfplatz spektakulär ein Auto in ein Toilettenhäuschen krachen, Emre Akal besetzte mit Ayşe X Staatstheater das HochX, Forced Entertainment waren im Rahmen von SPIELART zu Gast, und auch die Tanzplattform Deutschland konnte noch stattfinden. Kurz darauf veränderte die Corona-Pandemie jedoch alles: Im Frühjahr 2020 musste das Haus erstmals für drei Monate schließen.




Pandemie und Preise (2020–2022)
Nach einem kurzen Sommer mit Vorstellungen unter Pandemiebedingungen – darunter She Legend von Rykena/Jüngst sowie LIX im Park – folgte bereits im Herbst 2020 der zweite, deutlich längere Lockdown. Insgesamt blieb das HochX für siebeneinhalb Monate geschlossen. Dennoch entstand in dieser Zeit Erstaunliches: Mehr als 80 digitale Formate wurden entwickelt – von Livestreams und Zoom-Performances bis hin zu Podcasts, insbesondere der Reihe KOPFKINO.
Ein besonderer Erfolg war die Einladung zum Berliner Theatertreffen: Scores That Shaped Our Friendship von Lucy Wilke und Paweł Duduś wurde im April 2021 im HochX aufgezeichnet und anschließend online beim Theatertreffen präsentiert.
Mit der Wiedereröffnung im Sommer 2021 wird das HochX mit dem Theaterpreis des Bundes 2021 ausgezeichnet. Die Jury würdigte insbesondere unsere Rolle „als Impulsgeber:in und wichtige:r Netzwerker:in für die Freie Szene, auf dem Weg zu einem Produktionshaus für München mit überregionaler Strahlkraft.“, so die Begründung.
Zur Eröffnung der sechsten Spielzeit 2021/22 präsentierten wir im Rahmen des SPIELART-Festivals mit The Drying Prayer des tschadischen Choreografen Taigué Ahmed unsere erste internationale Koproduktion.








Festivals, Kooperationen und neue Perspektiven (2022–2025)
Die siebte Spielzeit 2022/23 begann mit dem erfolgreichen Doppel-Festival Freischwimmen meets rodeo: 15 Produktionen, neun Festivaltage und rund 150 internationale Künstler*innen kamen nach München. Gleichzeitig entstanden neue künstlerische Partnerschaften, unter anderem mit Ines Hollinger, ZINADA sowie Rykena/Jüngst, die seitdem regelmäßig am HochX arbeiten. Mithilfe der Mittel aus Freischwimmen und dem Theaterpreis des Bundes konnten zudem Residenzprogramme aufgebaut werden, die internationalen Künstler*innen mehrwöchige Arbeitsaufenthalte am HochX ermöglichten.
Die achte Spielzeit 2023/24 stand im Zeichen neuer Kooperationen. Gemeinsam mit dem PATHOS Theater entwickelten wir die Gastspielreihe Split & Merge, außerdem beteiligten wir uns mit zwei Produktionen am Go Drag!-Festival. Auch das Programm für junges Publikum wurde weiter ausgebaut. Gemeinsam mit der Kinderbuchhandlung Kuckuck entstand die Familienlesereihe KuckuX, ergänzt durch regelmäßige Vermittlungsangebote für Bildungseinrichtungen.
In der Spielzeit 2023/24 übernahmen wir die Trägerschaft für die rodeo-Ausgaben 2024 und 2026 und starteten in die Spielzeit 2024/25 mit rodeo in neuem Glanz, radikalem Cheerleading, neuen Perspektiven auf Männlichkeit, dem Nachtstück des O-Teams und zahlreichen Partys – und auch eine mobile Sauna durfte nicht fehlen.
Künstlerisch war die Spielzeit geprägt von Wiederbegegnungen und Neuentdeckungen: Benny Truong präsentierte Hörst du mich?, Lulu Obermayers Rachel & ich wurde zum Festival radikal jung eingeladen, Kolja Huneck errichtete gemeinsam mit Luuk Brantjes ein spektakuläres Zelt auf dem Mariahilfplatz, Oliver Zahn kehrte nach München zurück und erstmals zeigten Anna Konjetzky und Hannah Schillinger Neuproduktionen am HochX.







Zehn Jahre HochX: Mit Erfahrung in die Zukunft (2025/26)
Zur zehnten Spielzeit stand schließlich fest: Das rodeo-Festival bleibt dauerhaft am HochX beheimatet! Auch auf der Bühne gab es viele Höhepunkte: Gründungsmitglied Benno Heisel kehrte nach längerer Pause mit zwei eigenen Neuproduktionen zurück. Rykena/Jüngst präsentierten Stripping Bolero, das anschließend zum Impulse-Festival eingeladen wurde, und das O-Team wurde für Staub für den FAUST-Preis nominiert.




Zehn Jahre nach der Eröffnung ist das HochX weit mehr als eine Spielstätte. Aus einem ambitionierten Neustart ist ein Haus geworden, das die freie Szene Münchens entscheidend mitprägt, nationale und internationale Kooperationen ermöglicht, neue künstlerische Formate entwickelt und immer wieder Räume für Begegnung, Austausch und Experimente schafft. Die vergangenen zehn Jahre waren geprägt von Aufbruch, Krisen, Wachstum und großer Begeisterung – und sie bilden das Fundament für alles, was noch kommt.