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Léonard Engel

Wusch, Zak, Puf!

Wie man erscheint und verschwindet | Ab 4 Jahren

Dauer: 45 min

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, unsichtbar zu werden? Oder größer und stärker auszusehen? Oder gar ein völlig anderes Wesen zu sein?

In Wusch! Zak! Puf! Wie man erscheint und verschwindet verwandeln drei grüne Figuren eine leere Bühne in eine Landschaft, in der sie ihren Träumen freien Lauf lassen können. Sie erwecken skurrile Kreaturen zum Leben: Da ist das Zebra, das sich nicht zeigen will; der Pfau, der uns mit seinen bunten Farben zu verzaubern versucht oder der sanfte Moosriese, der nicht so recht weiß, welche Gestalt er gerade annehmen möchte.

Für Wusch! Zak! Puf! haben Tamara, Jemima und Léonard choreografisches Material entwickelt, das sich vom Tarnungsverhalten verschiedener Tierarten inspirieren. Wie würden wir uns bewegen, wenn wir eine Stabheuschrecke wären, die vorgibt, ein Ast zu sein? Wie können wir die Form unseres Körpers auflösen, damit er wie ein anderes Wesen aussieht? Wie können wir die Bühne überqueren, ohne dass jemand merkt, dass wir überhaupt da sind?

Das Stück bietet eine fröhliche und poetische Unterhaltung, in der immer wieder seltsame Kreaturen auftauchen, die sich vor euren Augen in neue Formen verwandeln und wieder verschwinden. Es ist eurer Fantasie überlassen, was für tolle Kreaturen ihr entdeckt!

Kurzbiografien

Léonard Engel hat als klassischer Balletttänzer gearbeitet, bevor er sich 2016 entschied, als freischaffender Künstler tätig zu sein. Seitdem hat er Solos, Gruppenstücke und Videoarbeiten geschaffen. Er hat mit Künstler*innen wie Laurent Chétouane, Meg Stuart oder Paula Rosolen zusammengearbeitet. Seine choreografische Arbeit konzentriert sich auf den Körper und die Veränderung seiner Wahrnehmung durch Bewegung, Kostüme und Seinszustände, wobei Engel mit radikalen Setzungen und dem Mittel der Reduktion arbeiten. Wusch! Zak! Puf! Wie man erscheint und verschwindet ist sein erstes Stück für junges Publikum.

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, ermöglicht durch den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus den Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und durch die Kulturstiftung der Stadtsparkasse München.