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Miguel Piñero

Short Eyes

STUDIOBÜHNE TWM zu Gast im HochX

In englischer Sprache

Ein Knast in New York, in dem junge Männer ohne Zukunft ihre Zeit totschlagen: Sie kämpfen, singen, schwingen Reden, sie dichten und sie masturbieren. Niggers, spics and whiteys: Alles, was diesen Männern bleibt, ist ihr bisschen Identität, ihre Herkunft, ihre Männlichkeit. Sind die in Gefahr, wird es brenzlig – etwa, wenn ein Macho seine homoerotischen Neigungen entdeckt. In diesem Umfeld kommt der weiße Clark Davis an. Er ist ein angeblicher Kinderschänder (in der Sprache der Insassen: short eyes), in der Welt der Gefangenen und der Wächter ein Todesurteil. Wer wird über Leben und Tod richten?

Der Autor des Stücks Miguel Piñero, ein geborener Puerto-Ricaner, kannte das Gefängnisleben: Er war selbst wegen mehreren bewaffneten Raubüberfällen jahrelang im Hochsicherheitsgefängnis Sing-Sing inhaftiert, wo Short Eyes auch geschrieben und später von ehemaligen Kriminellen uraufgeführt wurde. Ein Stück voller Rhythmus und Geschwindigkeit, in dem sich Tänze, Gefängnisballaden, Gewalt und Gesang vereinen.