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LIX – Literatur im HochX

LIX #32 mit Ozan Zakariya Keskinkılıç, Derya Uzun und Odile Kennel

vlnr.: Max Zerrahn / Suhrkamp Verlag, Jan Beumelburg, Marco Schoppa

LIX ist eine Lesereihe für zeitgenössische Literatur. Für Stimmen, die inspirieren und Texte, die funkeln. Ein Streifzug quer durch Genres und Gattungen, durch Gedichte, Comics, Romane und Theatertexte. Pro Abend lädt LIX drei Autor*innen ein, diskutiert mit ihnen über Schreibprozesse und Prozesse, die beschrieben sein wollen. LIX ist Literatur im HochX.

Kuration und Moderation: Raphaela Bardutzky, Rebecca Faber und Christina Madenach.

Es lesen dieses Mal Ozan Zakariya Keskinkılıç, Derya Uzun und Odile Kennel.

Kurzbiografien

Odile Kennel, Lyrikerin und Übersetzerin, schreibt auf Deutsch und Französisch und lädt gerne weitere Sprachen in ihre Texte ein. Zuletzt veröffentlichte sie Hasentage. Ein KataLogbuch gemeinsam mit dem bildenden Künstler Jan Beumelburg (2026), sowie beim Verlagshaus Berlin den Essay Lust (2021) und den Gedichtband irgendetwas dazwischen (2023), der 2024 den Dörlemannpreis der Hotlist der Unabhängigen Verlage erhielt. Ihre Lyrikübersetzungen wurden 2022 mit dem Paul-Scheerbart-Preis ausgezeichnet. Im März 2026 war sie poet in residence an der Sorbonne in Paris.


Ozan Zakariya Keskinkılıç, geboren 1989, studierte Politikwissenschaften in Wien, Berlin und Cambridge. 2022 erschien sein Lyrikdebüt Prinzenbad im Elif Verlag, 2023 das Sachbuch Muslimaniac. Die Karriere eines Feindbildes im Verbrecher Verlag. Seine Texte wurden in Zeitschriften und Anthologien (u. a. anders bleiben, Rowohlt 2023) veröffentlicht und in mehrere Sprachen übersetzt. 2025 wurde er u.a. mit dem ZDF-»aspekte«-Literaturpreis und dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis ausgezeichnet. Hundesohn ist 2025 beim Suhrkamp Verlag erschienen und sein erster Roman.


Derya Uzun, 1998 in Berlin geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Darstellendes Spiel an der Universität Bayreuth. 2023 wurde sie vom Literaturhaus München für einen Essay ausgezeichnet. 2026 las sie Fragmente eines Suizids auf Einladung von Mithu Sanyal beim Ingeborg-Bachmann-Preis. Derzeit promoviert sie an der LMU München in Neuerer deutscher Literatur und arbeitet an ihrem Debütroman. Sie lebt in München.

In Kooperation mit HochX Theater und Live Art und mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, den Bezirk Oberbayern und Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.