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Quindell Orton
Making of an Animal

Quindell Orton
Wir leben mit Tieren: Wir fürchten sie, kümmern uns um sie, essen, jagen und verehren sie. Doch der Boden, auf dem wir uns bewegen, ist dünn. Wir brauchen das Tier und missbrauchen es – nicht zuletzt, um anderen Menschen ihr Menschsein abzusprechen: Du Affe, du Schlange, du Hund.
Making of an Animal erforscht und verwischt diese unbehaglichen Grenzen der Animalisierung, hinterfragt die Folgen der Gleichsetzung von Menschen mit Tieren und reflektiert zugleich unsere tieferen Mensch-Tier-Beziehungen. In der Performance von Quindell Orton durchqueren drei Darsteller*innen dieses Spannungsfeld und legen es offen, indem sie mit Bewegung, Video und Live-Sounddubbing ihre Körper als schwebende Zwischenformen von Mensch und Tier erfahrbar machen.
Nach dem großen Erfolg von Making of a Man ist Quindell Ortons neuestes Stück als Uraufführung auf dem rodeo Festival zu erleben.
Sprache / Language: Englisch / English
Dauer / Duration: 60 Min
We live with animals. We fear them, care for them, consume them, hunt them, and worship them. But what an unstable ground we have made. We need animals and yet we abuse them—not least to deny other people their humanity: You monkey, you snake, you dog.
Making of an Animal explores and blurs these uneasy boundaries of animalization, questions the consequences of relating others to animals while reflecting on our deeper human-animal ties. In Quindell Orton’s performance, three performers prowl over and dig up this terrain using movement, video, and live sound-dubbing to frame and reframe their bodies as something between human and animal in real-time.
After the great success of Making of a Man, Quindell Orton’s latest piece can be experienced as a world premiere at the rodeo Festival.
Kurzbiografien
Quindell Orton ist eine in München und Athen lebende Choreograf*in, Performer*in und Vermittler*in. Geboren auf Noongar-Land im Südwesten Australiens arbeitet Quindell Orton seit Jahren mit Anna Konjetzky zusammen. Gemeinsam betreiben sie den Playground, einen selbstorganisierten Raum im Kreativquartier mit Fokus auf queer-feministische Diskurse und Community-Praxis. Die neue Arbeit entsteht gemeinsam mit den Performerinnen Cola Ho und Amie Jammeh sowie dem Dramaturgen Maxwell McCarthy.
Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München und dem BLZT – Bayerischer Landesverband für zeitgenössischen Tanz aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.