Das HochX ist eine Infrastrukturmaßnahmeder Landeshauptstadt München

Amélie Haller und Victoria Link

WOLVES – I travel in packs

© Frank Bender

Von und Mit: Amélie Haller & Victoria Link | Komposition und Sounddesign: Sara Trawöger | Video und Licht: Merthe Wulf | Kostüm und Objekte: Kristin Gerwien

 

I say to her, ‘Would you like to be a wolf?’ She answers haughtily, ‘How stupid, you can’t be one wolf, you’re always eight or nine, six or seven.’

 

Ich schreie meine Zweifel in den Wind! Ich bin Laika und rase dem Mond entgegen! Ich bin eine Piratin mit fünf Armen - wenn wir ein Bein verlieren, wachsen uns zwei weitere nach! Ich bin eine unsterbliche Heldin - ich kann nicht sterben, weil ich mir nicht vorstellen kann zu sterben. Wir entscheiden uns für die Uferlosigkeit in mir. Im Spannungsfeld zwischen Vereinzelung und Kollektivität öffnet die Performance WOLVES – I travel in packs einen Raum, in welchem sich vermeintlich klare Grenzen zwischen Mensch und Tier, Körper und Technik, Traum und Realität auflösen, um zu einer gemeinsamen multiplen Identität zu verschmelzen. Ein Sein ist nur als andauerndes Mit-Sein mit den anderen vorstellbar, als ein Existieren nicht nur im, sondern als (Wolfs-)Rudel.

Mit Textfragmenten von Deleuze & Guattari A Thousand Plateaus und Octavia E. Butler Parable of the Sower

Die Texte sind zu großen Teilen in englischer Sprache.

 

Vor der Vorstellung am 26. Februar findet um 19.15 Uhr eine Einführung statt.

 

25.2. | 26.2. | 27.2. | 20 Uhr | Karten: 18 € / 10 € erm.

 

Karten

 

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und mit liebem Dank an das Pepper Theater und KulturBunt München.

 

Victoria Link

Victoria Link studierte in Gießen Angewandte Theaterwissenschaft und seit 2021 Regie im Master an der Zürcher Hochschule der Künste. Als Assistentin, Performerin und Videokünstlerin arbeitete sie bereits am Residenztheater München, am Künstlerhaus Planegg, an der Bayerischen Staatsoper, sowie der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin. Sie forscht an Themen und Formaten, in denen Theater und Performance direkten Einfluss auf politische Realität haben und verweist in ihren Arbeiten auf Möglichkeiten der Veränderung. Sie widmet sich der Transformation von Realität, der Lust auf Positionierung und aktivem Handeln als Teil der Gesellschaft. Von der Heidi-Kleber-Stiftung wurde ihr die Ehrung für langjähriges, herausragendes Engagement in den Bereichen Musik, Theater und Kunst zuteil, von der Stadt München erhielt sie die Auszeichnung für besonderes Engagement im Bereich der kulturellen Bildung. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in München und Zürich.

 

Amélie Haller

Amélie Haller studierte in München Theaterwissenschaft und Philosophie und im Anschluss den Master Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Sie arbeitet als freischaffende Künstlerin und Bühnenautorin, ebenso wie als Kuratorin des ‘hungry eyes festivals’. Amélies eigene künstlerischen Arbeiten erstrecken sich von Performance, über Film und Installation. Sie forscht derzeit künstlerisch zu performativem Storytelling und der Möglichkeit eines sammelnden und arrangierenden Erzählens für die Bühne. Im Oktober 2019 erhielt Amélie für ihre Solo-Performance what i dream of when i don’t sleep den Preis der Jury beim WortSchau Festival in München und 2021 wurde ihr Kurzfilm tell me your searchwords zum feministischen Porn Film Festival Vienna eingeladen.

 

Sara Trawöger

Sara Trawöger, geboren 1992 in Linz (Oberösterreich), hat 2015 den Bachelorstudiengang Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien absolviert und studiert nun im Master Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und im Master Zeitbasierte Medien an der Kunstuniversität Linz. Sie war Drummerin der Band LA SABOTAGE, die ihr Debütalbum FEST auf dem Wiener Label Fettkakao veröffentlicht haben. Seit 2019 tritt sie mit ihrem elektronischen Soloprojekt ABRUPT auf und wurde damit unter anderem im Jänner 2020 zur ersten Festivalausführung von THERE IS A CRACK IN EVERYTHING im Norden Schwedens, organisiert von Teater Institutet / Markus Öhrn, eingeladen.

 

Merthe Wulf

Merthe Wulf arbeitete nach ihrem Abitur 2016 für zwei Jahre am Theater Tempus Fugit in Lörrach und absolvierte dort die Grundlagenausbildung Theaterpädagogik BuT. Seit 2018 studiert sie Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und organisierte in diesem Rahmen in einem Team von Studierenden 2019 das Theaterfestival „Theatermaschine“. Seit September 2019 betreut sie zusammen mit anderen die Probebühnen des Instituts und ist besonders interessiert an der Arbeit mit Licht und Video im Bühnenkontext.

 

Kristin Gerwien

Kristin Gerwien ist Sängerin und Liedkomponistin, Gitarristin, Performerin und Kostümbildnerin. Ihre künstlerische Arbeit widmet sie der Entwicklung von Formaten an den Grenzbereichen zwischen Performance und Musik sowie räumlicher Atmosphäre und Bühne. Mit ihrer MA-Abschlussarbeit am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen, „Down Where the Trees Grow Together“, war sie 2019 beim Körber Studio Junge Regie am Thalia Theater Hamburg vertreten. In ihrer aktuellen Beschäftigung forscht sie gemeinsam mit dem Künstler und DJ Moritz Junkermann am Thema Schrei und Stimme, wovon im Februar letzten Jahres eine erste Setzung unter dem Titel „Schreien in angemessener Lautstärke“ in verschiedenen Bars in Frankfurt a. M. zu sehen war.

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