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SPIELART Festival

Christine Umpfenbach

What keeps us alive?

Stadtraum | In deutscher Sprache

© Christine Umpfenbach

Regie und Konzept: Christine Umpfenbach | Text: Denijen Pauljević | Mit: Oscar Bloch, Mel Canady, Werner Dietrich, Isabell Höckel, Joshua Kliefert, Jochanah Mahnke, Jenny Rombai, Nils Thalmann, Monika Umpfenbach, Orazio Vallone, Walter Weiterschan | Ausstattung: Franziska Boos | Video: Suli Kurban | Choreografie: Andrea Funk | Produktion: Lisa Risch, Rat & Tat Kulturbüro

 

Am Ende des Lebens fragt man sich, wofür man gelebt hat. Man weiß, dass das Leben nicht mehr lang sein wird. Das Endliche, das Begrenzte ist es aber auch, das Freiheit schenkt. In dem Theaterprojekt What keeps us alive? der Regisseurin Christine Umpfenbach geht es um Menschen über 70, die ohne Angst machen, was ihnen Kraft verleiht und sie am Leben hält. Denn es gibt keine Zeit, Zweifel zu haben oder sich einzuschränken aus Sorge, was andere über einen denken könnten. In den Blick rücken durch ihre Erzählungen auch marginalisierte Aspekte der deutschen Geschichte. Gemeinsam mit jüngeren Darsteller*innen stellen sie Momente der Vergangenheit nach und entwickeln Räume für nicht gelebtes, verpasstes Leben. Durch diese Überschneidung von dokumentarischen mit fiktiven Momenten wird Nichtgelebtes Realität. In What keeps us alive? werden Orte im Stadtraum zur Bühne, die für die Darsteller*innen über 70 von Bedeutung sind.

 

Christine Umpfenbach lebt in München und arbeitet als Regisseurin und Autorin. Sie studierte Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und Regie am Goldsmiths College London. Sie leitete das Obdachlosentheater RATTEN 07 an der Volksbühne Berlin. Seit 2003 arbeitet sie als freiberufliche Regisseurin in verschiedenen Städten, u.a. in München, Freiburg, Riga, Tel Aviv und Taipei. Ihre dokumentarischen Theaterprojekte befassen sich mit gesellschaftspolitischen Themen. Dabei geht es häufig um Migration und Zugehörigkeit. Jedes Projekt entsteht durch intensive Recherche. Die Darsteller*innen sind häufig keine professionellen Schauspieler*innen, sondern Menschen, die auf Grund ihrer Lebenserfahrung im Mittelpunkt der Projekte stehen. In ihren Stücken wird die Stadt zur Bühne. Das Theaterprojekt Gleis 11 fand in einem Luftschutzbunker direkt unter dem Münchner Hauptbahnhof statt. Urteile, das im Residenztheater München 2014 uraufgeführt wurde, war das erste Stück im deutschsprachigen Raum, das aus der Perspektive der Opfer des Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) erzählt. 2014 erhielt sie den Theaterförderpreis der Landeshauptstadt München. Ihr letztes Stück 9/26 – Das Oktoberfestattentat wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis 2021 nominiert.

 

1.11. | 2.11. | 4.11. | 5.11. | 6.11. | jeweils 15 Uhr | Orte werden noch bekannt gegeben | Karten: 18 € / 9 € erm.

 

Karten

 

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und in Kooperation mit HochX Theater und Live Art und der Otto-Falckenberg-Schule München.

 

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