schau mer mal

#4 TEASERAMA mit Rykena/Jüngst

In einem Zusammenspiel von Sprache und Tanz untersucht das Choreographinnen-Duo Rykena/Jüngst in TEASERAMA gemeinsam mit den Teilnehmer*innen den Tanz vor der Kamera und erforscht mit ihnen gemeinsam Wege, mittels der künstlerischen Audiodeskription Bewegungen zu beschreiben und zu imaginieren. Durch verschiedene performative Strategien sollen die Teilnehmenden in ihrer individuellen Körperlichkeit und Sinnlichkeit bestärkt und Körper abseits einer normativen Körperpolitik zelebriert werden. Die Teilnehmer*innen werden spielerisch an einzelne choreographische Elementen aus dem Tanzstück Rose la Rose herangeführt, das im Juli im HochX gezeigt wird, und wandern gemeinsam mit den beiden Choreographinnen und der Audiobeschreiberin und Choreographin Ursina Tossi durch eine Welt von Tanz, Sprache und interaktiver Live-Komposition.

 

Ziel ist es, eine 60-minütige gemeinsame Online-Tanzsession zu kreieren, bei der alle ermutigt werden, mit der eigenen Stimme und dem Körper umzugehen, füreinander und mit sich selbst zu tanzen und über den Chat und die Kamera miteinander zu kommunizieren. Es herrscht kein Zwang und die Teilnehmer*innen dürfen auch einfach Zeug*innen sein, wie sich die Körper durch verschiedene „Cam Dances“ bewegen und verführen. Es wird freigestellt zu tanzen, zuzuhören, zuzusehen, zu imaginieren, selbst zu beschreiben oder die im Moment entstehenden Kompositionen durch interaktive Mittel wie dem Live-Chat zu beeinflussen. In TEASERAMA werden entschleunigte Körper bejaht, Körper, die sich Zeit lassen, abwarten, zuhören, Körper, die einen affirmativen Blick aufeinander werfen.

 

22.6. | 19 Uhr | Online-Veranstaltung mit Bewegung via Zoom |

Anmeldung unter vermittlung@theaterbueromuenchen.de

 

Mehr Veranstaltungen der Reihe Schau mer mal findet ihr hier: theaterbueromuenchen.de/vermittlung

 

schau mer mal ist eine Vermittlungsreihe des Theaterbüro München. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München. In Kooperation mit der Theatergemeinde München. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

 

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