Varinia Canto Vila | Quindell Orton

Naming Fiction

Tanzperformance | online

© Gabriela Neeb

Choreographie und Performance: Varinia Canto Vila und Quindell Orton | Licht: Dennis Dieter Kopp | PR: Simone Lutz | Fotos: Gabriela Neeb | Kamera und Schnitt: Pablo Lauf | Zweite Kamera: Paula Tschira

 

Naming Fiction ist eine Einladung und ein Experiment. Eine Einladung, „Fiktion“ als Ausgangspunkt zu nehmen und zu erforschen, wie sich Fakt und Fiktion zueinander verhalten, wo sie sich treffen, sich gegenseitig verschleiern oder sich betonen. Wieviel Fiktion ist in unseren Fakten, wohin führt uns der Versuch des Entwirrens von Fakten und Fiktion? In Naming Fiction öffnen sich in vier Szenen unterschiedliche Welten nebeneinander, Räume werden geformt und umgestaltet, die Grenze zwischen dem Bestehenden und dem Nicht-Bestehenden wird ertastet.

 

Die Performance ist auch eine Einladung an zwei Künstlerinnen, in fünf Tagen Arbeitsprozess ein Solo für die jeweils andere zu kreieren und ebenso sich als Performer der jeweils anderen zur Verfügung zu stellen. Naming Fiction ist ein Experiment in Co-Autorenschaft, bei dem die beiden Künstlerinnen – Varinia Canto Vila und Quindell Orton – immer durch den jeweils anderen Körper sprechen, der in vier Erzählungen zusammenkommt.

 

Anfang Mai 2021 sollte Naming Fiction im HochX uraufgeführt werden. Auf Grund der Corona-Pandemie fand die Premiere am 2. Juni nun digital als Filmversion statt, die danach noch vier Tage als Video on Demand abrufbar war. Im Anschluss an die Premiere fand um 21.00 Uhr ein Künstler*innengespräch auf Zoom statt. Hier ein Mitschnitt des Gesprächs:

 

 

Naming Fiction is an invitation and an experiment. An invitation to explore ‘fiction’ as a jumping off point, what comes on top of and around ‘fact’, what parades as fact, where can unravelling a line of fact into fiction lead us. Different worlds open up along side one another, spaces are formed and reformed, the line between the existing and non existing is fumbled with.

 

It is also an invitation to the artists to make a solo on the other in 5 days and to be a performer for the other. An experiment in co-authorship with every maker speaking through another body that comes together in 4 tellings.

 

Von 2. 6. bis 6.6. 24 Uhr als Video on Demand verfügbar | Karten: 6 € / 3 € erm.

 

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz.

 

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