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SPIELART Festival

Manuela Infante

How To Turn To Stone

In spanischer Sprache mit deutschen Übertiteln

© Daniel Montecinos

Regie und Dramaturgie: Manuela Infante | Mit: Marcela Salinas, Aliocha de la Sotta, Rodrigo Pérez | Design: Rocío Hernández | Technische Leitung und Visuals: Pablo Mois | Sounddesign: Manuela Infante | Visuals Design und Licht-Klang-Programmierung: Alex Waghorn | Choreographie: Diana Carvajal | Musik-Kollaborationen: Valentina Villarroel  und Marcos Meza | Mit Musik von: Eliane Radigue, Pauline Oliveros, Kali Malone, Senyawa und Beverly Glenn-Copeland | Soundtechnik: Diego Betancourt | Tontechnisches Design: Gonzalo Rodríguez | Recherche und Dramaturgie: Camila Valladares

 

Wie könnte ein Stück aussehen, das sich wie ein Stein verhält? Ein Stein wird nicht geboren, er wächst nicht und er stirbt nicht. Gesteine können als Modelle für eine andere Art von Widerstand dienen. Sie können zentrale Konzepte unserer Gegenwart wie Wachstum, Fortschritt und Entwicklung kritisch hinterfragen. In How To Turn To Stone erkundet die chilenische Regisseurin und Autorin Manuela Infante ein nicht-anthropozentrisches, nicht-humanistisches Theater. Bereits seit einigen Jahren wirkt sie in ihrer Arbeit der modernen Vorstellung vom Menschen als Maß aller Dinge entgegen. Für sie dient dieses Konzept allein der Rechtfertigung von Ausschluss und Ausbeutung. Die künstlerische Auseinandersetzung mit Gesteinen ermöglicht Manuela Infante eine spekulative Praxis, eine neue Perspektive auf die Welt, die andere Organisationsweisen und alternative Formen der Politik mit sich bringt. How To Turn To Stone experimentiert mit erodierten Erzählungen, die sich wie Gesteinsschichten verdichten, und mit aufeinander aufbauenden Klanglandschaften. Dabei beschäftigt sich das Stück eingehend mit der Anpassung von arbeitenden Körpern mit geologischen Formationen und ihren geteilten Geschichten: Denn auch in den Körper sind Abbau und Erschöpfung eingeschrieben.

 

28.10. | 29.10. | 30.10. | 19.00 Uhr

Karten: 14€/7€

 

Eine Produktion von Carmina Infante, koproduziert von Centro Cultural Matucana 100, Fundación Teatro a Mil, NAVE, Parque Cultural de Valparaíso. Teilweise gefördert vom chilenischen Ministerium für Kultur, Kunst und Kulturerbe. Dieses Projekt wurde teilweise in künstlerischen Residenzen beim Kyoto Experiment Festival, Kyoto Arts Center, Parque Cultural de Valparaíso und NAVE, Centro de Creación y Residencia entwickelt.

 

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