Das HochX ist eine Infrastrukturmaßnahmeder Landeshauptstadt München

Rose Fock

Fensterln

Für alle ab 6 Jahren

Mit: Louisa Difliff, Charlie Hendren, Peter Jolesch und Kathrin Knöpfle | Choreographie: Rose Fock | Ausstattung: Luzia Ehrmann und Raphael Hemme | Choreographische Assistenz Produktion: Marie Nüzel | PR: Die Kulturbananen

 

Das Fenster ist eine besondere Art, auf und in die Welt zu schauen und am Leben teilzunehmen. Durch Einsichten und Aussichten kann man sehen was drinnen und draußen passiert. Man kann am Fenster träumen, sich erinnern und auch so Manches vergessen. Fenster können schützen, aber auch trennen und dann heißt es erfinderisch zu werden, um auf andere Weise zusammen sein zu können.

 

In einer spannenden Tanzcollage für Jung und Alt mischen sich Situationen und Figuren am Fenster wie im Traum. Wirklichkeit, Verwirrung und Phantasie fordern die unterschiedlichen Generationen auf, neue Wege und Arten des ZusammenSpiels und des Zusammenseins zu entdecken.

 

Tänzerisch-poetische Ein-und Ausblicke für Großeltern, Enkel und alle Menschen, die daran glauben, dass Beziehungen glücklich machen. Ein Stück zum Lachen und Freuen und zum Träumen.

 

20.11. und 21.11. | jeweils 14.30 Uhr und 17.30 Uhr | Karten: 9 € / 6 € erm.

 

Karten

 

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von Neustart Kultur.

 

Rose Fock

Choreographie

Rose Fock besitzt eine breite Erfahrung in der Vermittlung von Tanz und in der performativen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen als Leiterin einer großen Schule für Tanz  in München. In zahlreichen Tanzprojekten wurden neue Aufführungspraktiken erprobt und relevante Themen „verkörpert“, ohne auf Narration und Poesie zu verzichten. In der von ihr gegründeten „Kinderakademie“ wurden Projekte an der Schnittstelle von Performance, Tanz und Dokumentation entwickelt. Nach ihrer Lehrtätigkeit arbeitet sie seit 2016 freiberuflich als Tanzpädagogin und Choreographin. Als Tänzerin wirkte sie zuletzt an der Staatsoper München im Jahre 2018 und 2020 im Opernballett der Oper Trovatore, Inszenierung Olivier Py, unter der Leitung von Magdalena Padrosa mit.

 

Louisa Difliff

Tanz / Performance

Louisa Difliff erhielt ihre künstlerische Ausbildung an der Ballettschule Fock-Nüzel München und bei VARIUM in Barcelona. Sie arbeitete bereits wiederholt als Schauspielerin und Tänzerin mit Marie Nüzel und Rose Fock u.a. in Rococons - ein Bericht über Marie A. (2019), Nähe (2019) oder Nicht schlafen (2019). Louisa wohnt, tanzt und studiert in Berlin.

 

Charlie Hendren

Tanz/Performance

Charlie Hendren ist ein englischer Tänzer, Schauspieler und Musiker. Im Jahre 2012 erhält er seinen BA Hons im Fach Zeitgenössischer Tanz an der London Contemporary Dance School. Seitdem arbeitet er mit verschiedenen Tanz- und Theatercompagnien wie Peut-être Theatre, Maiden Voyage Dance, Mechanimal (in Kooperation mit El Warsha Theatre, Ägypten) und dem Royal Opera House. Charlie spielt außerdem verschiedene Instrumente und komponiert eigene Musik für Bühne und Film.

 

Kathrin Knöpfle

Tanz/Performance

Kathrin Knöpfle arbeitet als Tänzerin, Performerin und als bildende Künstlerin. Sie studierte in München an der Berufsfachschule für Holzbildhauerhandwerk und in Freiburg an der TIP (Schule für Tanz, Improvisation und Performance). Seit 2014 ist sie festes Mitglied der Dance Company betweenlines von Anja Gysin. Zudem performt sie für verschiedene Produktionen u.a. Jérome Bel, Allora & Calzadilla & Alexandra Pirici. Mit Soloperformances ist sie regelmäßig auf Festivals und Vernissagen zu sehen.

 

Peter Jolesch

Tanz/Performance

Peter Jolesch besuchte zunächst die Ballettschule Bartosch in Rosenheim und später die Musikhochschule München. 1970 wechselte er in die Elevenklasse der Bayerischen Staatsoper und wurde ein Jahr später als Tänzer für das Ballettensemble engagiert. Weitere Engagements führten ihn zum London Festival Ballet und an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf, bevor er ab 1977 wieder zum Bayerischen Staatsballett  zurückkehrte und bis 2016 am Haus blieb.

 

Luzia Ehrmann

Bühnenbild

Luzia Ehrmann studiert Kunstpädagogik an der Akademie der bildenden Künste in München. Ihre Leidenschaft für den Tanz ist bis heute ungebrochen, wodurch sie ein großes Verständnis für bewegte Räume entwickelt. Daher hat sie im Rahmen ihres Studiums zum Fach Bühnenbild bei Katrin Brack gewechselt. Sie hat bereits das Kostümdesign und das Setting für mehrere Opern-und Bühnenproduktionen angefertigt u.a. für die Münchner kammer.oper, sowie die statt.oper München. Luzia Ehrmann hat zuletzt die Bühnenausstattung für das Stück Rococons, ein Bericht über Marie.A der Choreographin Marie Nüzel übernommen, das 2019 im HochX zur Aufführung kam.

 

Marie Nüzel

Choreographische Assistenz / Produktion

Nach ihrem Studium in Politik und Geschichte, sowie ihrer Ausbildung an der Royal Academy of Dance und ihrem Masterstudium an der Züricher Hochschule der Künste, arbeitet Marie heute als Choreographin und Produzentin für verschiedene Projekte im In-und Ausland. Choreographische Arbeiten von ihr wurden am Festival Zürich tanzt (CH), bei Activate Performing Arts Poole (UK), in der Blackbox/München (DE), beim Maqamat Dance Theatre in Beirut ( LIB), am HochX/München (DE), sowie verschiedenen Festivals in Großbritannien und der Schweiz gezeigt. Mit ihrem Kollektiv Search in(g)Bodies produzierte sie außerdem Tanz-und Theaterformate für Menschen über 65 Jahre, in der die Hinterfragung des gesellschaftlichen Körpers im Vordergrund steht (www.searchingbodies.com). Für ihre Arbeit wurde Marie für den Designpreis der Zürcher Hochschule der Künste nominiert und erhielt zusammen mit Rebekka Bigelmayr den 1.Preis der Musikhochschule Detmold für herausragende musikalische Aufarbeitung für ihre Interpretation von Luciano Berios Sequenza III.

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