Neues Kollektiv München

Rosa Rauschen

Konzert

© Phuong Lavan

Live-Elektronik und Perkussion: Zoro Babel | Saxophone und Live-Elektronik: Christoph Reiserer | Klavier und Keyboard:

Julia Schölzel | Performance: Alexander Strauch | E-Gitarre und E-Bass: Tobias Weber

 

Das Neue Kollektiv spielt Multi-Media-Musik. Aus einem rosaroten Grundrauschen tauchen Stücke mit echten Musikinstrumenten auf – inklusive Chats aus dem Darknet, sensorgesteuerten Schallplattensamples und Fußmatten, die Texte von Susan Sonntag rezitieren.

 

Unter dem Dach von Magnet e.V. gründete sich 2015 das Neue Kollektiv München (NKM) aus den regional und international tätigen KünstlerInnen und KomponistInnen Zoro Babel, Stefan Blum, Christoph Reiserer, Julia Schölzel, Alexander Strauch und Tobias Weber, um Elektronik, Komposition, Improvisation und live gespielter Musik mit hier in München bisher ungehörten Werken des aktuellen Diskurses zu verknüpfen. Bisher führte NKM u.a. Werke von Chaya Czernowin, Amanda Stewart, Malin Bång, Laura Konjetzky (mit Julia Schölzel), Georges Aperghis, Stefan Prins, Gerhard E. Winkler, Josef A. Riedl u.v.m auf.

 

26.01. | 20 UhrRosa Rauschen Neues Kollektiv MünchenKarten 18 | 10 €

Neues Kollektiv München (NKM)

 

Unter dem Dach von Magnet e.V. gründete sich 2015 das Neue Kollektiv München (NKM) aus den regional und international tätigen Künstler*innen und Komponist*innen Zoro Babel, Stefan Blum, Christoph Reiserer, Julia Schölzel, Alexander Strauch und Tobias Weber, um Elektronik, Komposition, Improvisation und live gespielter Musik mit hier in München bisher ungehörten Werken des aktuellen Diskurses zu verknüpfen. Bisher führte NKM u.a. Werke von Chaya Czernowin, Amanda Stewart, Malin Bång, Laura Konjetzky (mit Julia Schölzel), Georges Aperghis, Stefan Prins, Gerhard E. Winkler, Josef A. Riedl, Tom Sora, Alexander Strauch, Nikolaus Brass, Christoph Reiserer, Martin Parker und Zoro Babel auf.

 

 

Christoph Reiserer

 

wurde 1966 in Wasserburg am Inn  geboren. Er studierte Musikwissenschaft, Musikpädagogik und Philosophie in München und Berlin und hatte privaten Kompositionsunterricht bei Stefan Zorzor. Als Saxofonist befasst er sich vor allem mit Improvisation und neuen Spieltechniken. Seit 1998 entstanden verschiedene Performanceprojekte wie up & down (2001 im Deutschen Museum), so far (2003 als Artist-in-Residence am CCA in Glasgow) und fluX 2008 zum 850. Stadtjubiläum Münchens. In den vergangenen Jahren folgten mehr und mehr Arbeiten in Kombination mit Video und Elektronik, darunter die Klanginstallation tisch (2005), U-Musik (2006 in Münchner U-Bahnhöfen), tunnel ende (2010 bei den Klangspuren Schwaz) und some work (Villa Stuck München). Außerdem komponierte er drei Kammeropern: Und wenn wir dann soweit sind, können wir anfangen  (2007), Die Nacht des Brokers (2010) und President Jekyll (2012). Er erhielt verschiedene Preise und Stipendien, darunter 1997 einen zweiten Preis beim Leipziger Improvisationswettbewerb und 2009 den Förderpreis für Musik der Landeshauptstadt München. 2016 war er Artist-in-Residence in Košice/Slowakei und entwickelte dort seine Multimediainstallation turnaround. Christoph Reiserer lebt und arbeitet in München.

 

 

Julia Schölzel

 

studierte Klavier und Schulmusikan der Hochschule für Musik und Theater in München sowie als  Stipendiatin des Tschaikowsky-Konservatoriums Kiew. Anschliessend studierte sie Musikrundfunkjournalismus an der Musikhochschule Karlsruhe. Sie ist Preisträgerin des Medienpreises 2000 des Landes Baden-Württemberg für das Hörspiel „Wenn das f stirbt“. Julis Schölzel arbeitet als Pianistin für zeitgenössische und zukünftige Musik, u.a. in gemeinsamen Projekten mit Limpe Fuchs. Sie ist Autorin, Regisseurin und Moderatorin zahlreicher Hörspiele, Features und HörCDs für die ARD-Anstalten BR Klassik, WDR 3 und Deutschlandfunk und komponierte für Soloinstrumente, Ensemble, Zuspielungen und Musikinstallationen. 2008 war sie Stipendiatin an der Cité Internationale de Paris.

 

 

Stefan Blum

 

studierte an der Musikhochschule München und ist seither als Solist, Kammer- und Orchestermusiker tätig. Er wurde als Solist von mehreren Orchestern und Ensembles eingeladen, darunter das Klangforum Wien, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und das WDR Sinfonieorchester. Als Kammermusiker im ensemble trioLog münchen arbeitet er mit namhaften Komponisten der Neuen Musik zusammen, deren Werke er auf führenden Festivals uraufführte. Erfolgreiche Engagements führten zu wiederholten Einladungen bei: Salzburger Festspielen, Steirischen Herbst Graz, Ultraschall Festival Berlin, Wien Modern und Donaueschinger Musiktage. Er ist regelmäßiger Gast im Ensemble der MusikFabrik NRW. Es entstanden Aufnahmen für den BR, HR, DLF, Radio Bremen, SWR und ORF sowie Einspielungen bei Sony Classics, Wergo und Deutsche Grammophon. Tourneen führten ihn nach Japan, China, Südamerika, USA, Russland und in viele Länder Europas. Stefan Blum ist Dozent an der Berufsfachschule für Musik in Krumbach und leitet seit 2000 die Percussionsklasse des Leopold-Mozart-Zentrums der Universität Augsburg.

Tobi Weber

 

Der auf Saiteninstrumente spezialisierte Musiker ist ständig bestrebt, die Tiefen einer Stilistik und der vielfältigen Möglichkeiten ihrer Behandlung auszuloten, um so zu einer vorurteilsfreien Sichtweise zu gelangen, die es ihm ermöglicht, sich gänzlich dem Wesen der Musik zu widmen.

Schon während seines Musikstudiums, das er 1998 abschloss, war Tobias Weber immer auf der Suche nach neuen Aufgaben und Herausforderungen, um sein musikalisches Spektrum, das von französischer Renaissance bis zu aktuellen Strömungen elektronischer Musik reicht, zu ergänzen und zu erweitern. Tobi Weber studierte Gitarre bei Harald Lillmayer. Er war zuletzt Mitglied des Ensemble pianopossibile. Er war präsent auf den unterschiedlichsten Festivals für Neue Musik von München, Schwaz, Lissabon bis Sao Paulo.

 

 

Alexander Strauch

 

war künstlerischer Co-Leiter von adevantgarde.14 und Initiator von JUMBLE - Jugendensemble für Neue Musik Bayern. Seine Werke wurden u.a. von der Sächsischen und Bayerischen Staatsoper, dem Münchener Kammerorchester und der Jungen Deutschen Philharmonie beauftragt und uraufgeführt. Er arbeitete mit Protagonisten der zeitgenössischen Musik zusammen wie u.a. Christoph Poppen, Radovan Vlatkovic, Anneliese Ruppert, Christopher Robson, Carin Levine, Sabrina Ma, Marcus Frank, Christoph Reiserer, Jobst Liebrecht, Peter Hirsch, Kai Wangler, Klaus Peter Werani, Moritz Eggert, Rudi Spring, Adrian Pereyra, Anna Maria Bogner, Gunnar Geisse u.v.m.

 

 

Zoro Babel

 

Begegnet noch als Kind in Woodstock/NY Dozenten aus dem Jazz, u.a. Ed Blackwell, Triloc Gurtu, Karl Berger, Marylin Crispell. Nimmt Unterricht in Schlagzeug und Percussion.

Gründung des Duos „Dr. Nerve“ mit Nick Didkovsky in NY. Es folgen Konzerte in USA und Europa. Zahlreiche Konzerte mit Markus und Simon Stockhausen. 1987 Erste Begegnung mit Theater als Darsteller und Musiker für Metamorphosen des Ovid (Achim Freyer) am Burgtheater/Wien. 1990 Begegnet er in München Josef Anton Riedl für den er Konzerte technisch/organisatorisch betreut und die Klangregie übernimmt, unter Anderen für die Klang-Aktionen. 10 Jahre Mitglied des proT–Theater von Alexeji Sagerer in München. E folgen Kompositionsaufträge für  Klangaktionen, Musica viva, Donaueschinger Musiktage, Ultraschall Festival Berlin, Siemens Kulturstiftung sowie Sonambiente Berlin. Entwicklung eigener Instrumente und Klangskulpturen. Klangregie für zahlreiche zeitgenössische Komponisten wie Wolfgang Rihm, Dieter Schnebel, Carola Bauckholt, Helmut Lachenmann, Vinko Globokar, Iris ter Schiphorst. (Symphonieorchester des BR, Bamberger Symphoniker, Berliner Philharmoniker, Münchner Kammerorchester) 1997 Musikstipendium und 2001 Musikförderpreis der Stadt München. 2008 Projektstipendium der Erwin und Gisela Steiner Stiftung für die „Serpente-Lithophonie“. Kompositionen für Musiktheater (Auswahl) „Ärsche mit Ohren - Ein Geburtstagskonzert für Herbert Achternbusch“, „Dr Faustus Lichterloh“ und „Fliessend“, Kammerspiele München 2010-2014. Bau der „Long String Instruments“ für die Oper „The Sweat of the Sun“ von David Fennessy (2016).

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