Gesche Piening

Requiem für Verschwundene

Eine Hörinstallation für einsam und unbemerkt Verstorbene und für diejenigen,
die zukünftig einsam und unbemerkt sterben werden

© Jan Ott

Künstlerische Gesamtleitung und Text: Gesche Piening | Konzeptionelle Mitarbeit und Dramaturgie: Katja Huber | Komposition: Moritz Eggert, Maria Hafner, Mathis Nitschke, Wolfgang Petters, Manuela Rzytki,  Asmir Šabić | Musiker*innen: Zoro Babel, Farandole-Quartett, Mathias Götz, Maria Hafner, Claudia Kaiser, Martin Lickleder, Alejandro Nieto, Mathis Nitschke, Wolfgang Petters, Peter Pichler, Manuela Rzytki, Asmir Šabić | Sprecher*innen: Maria Hafner und Andreas Neumann | Installation: Jan Ott | Sprachaufnahmen: Manuela Rzytki | Mastering: Zoro Babel | Graphik und Design: Jeannette Kummer | Produktion: Ulrich Zentner | Öffentlichkeitsarbeit: Kathrin Schäfer PR

 

Die Installation ist einzeln besuchbar und findet ganztags unter freiem Himmel neben der St. Lukaskirche am Mariannenplatz / Lehel statt. Der Eintritt ist frei.

 

Jährlich werden in München über 600 Menschen von Amts wegen bestattet.  Tendenz kontinuierlich leicht steigend. „Von Amts wegen“ wird eine Bestattung dann durchgeführt, wenn keiner der bestattungspflichtigen Angehörigen bereit ist, die Totenfürsorge zu übernehmen. Oder es keine bestattungspflichtigen Angehörigen mehr gibt. Oder diese nicht ausfindig gemacht werden können.  Die Hörinstallation Requiem für Verschwundene möchte dieser einsam und unbemerkt verstorbenen Münchnerinnen und Münchner gedenken.

 

Dafür wurden stellvertretend für alle von Amts wegen Bestatteten sechs Biographien ausgewählt, für die Totenrequiems komponiert wurden. Diese Totenrequiems stehen im Mittelpunkt der Hörinstallation Requiem für Verschwundene, die ursprünglich als Theaterpremiere im HochX geplant war. Aufgrund der aktuellen Corona-Krise wurde das Theaterprojekt in eine Hörinstallation unter freiem Himmel umgewandelt. Diese ist vom 19. September bis 22. November 2020 ganztägig einzeln besuchbar.

 

Zum Projekt gehören das Radiofeature Der Tod unterscheidet nicht. Wir schon – Bestattungen von Amts wegen in der Großstadt sowie das Hörspiel Einsam stirbt öfter – Ein Requiem

 

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München

 

 

19.09. bis 22.11.2020 | ganztags | Eintritt frei | neben St. Lukas, Lehel

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