Wolfgang Nägele & Meret Kündig

K. oder Das Tier entwindet dem Herrn die Peitsche
und peitscht sich selbst um Herr zu werden

Eine Stückentwicklung mit Texten von Franz Kafka

© Matthias Fend

Mit Kim Bormann, Regina Speiseder | Regie: Wolfgang Nägele | Dramaturgie: Meret Kündig | Bühne und Kostüme: Andrea Fippl | Video: Marc Buyny

 

Ob stoisch-störrischer Hungerkünstler oder geschäftig-paranoides Tier in seinem Bau – gejagt von willkürlichen Mächten treiben sich Franz Kafkas Figuren zu Höchstleistungen an und verstricken sich dabei immer tiefer in verzweifelte Kämpfe mit sich selbst. Auch Kafka ringt ein Leben lang mit sich. Er verachtet seinen schwächlichen Körper, fühlt sich unproduktiv, ernährt sich streng vegetarisch, besucht diverse Sanatorien – und letztendlich weiß auch er es schon: Da hilft nur noch Sport!

 

K. oder Das Tier entwindet dem Herrn die Peitsche und peitscht sich selbst um Herr zu werden spürt der unheimlichen Verwandtschaft von Kafkas Figuren mit dem leistungsgetriebenen Selbst unserer Gegenwart nach, das sich mit pflichtschuldigem Eifer selbst verwirklicht.

 

Mit freundlicher Unterstützung durch das Stadttheater Landsberg am Lech und die Richard Stury Stiftung

 

 

10.04. | 20 UhrKarten 18 | 10 €

11.04. | 20 UhrKarten 18 | 10 €

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