Ulrike Quade Company

Maniacs

In englischer Sprache mit deutschen Untertiteln

 

  © John Stenersen

 

Mit Phi Nguyen | Regie/Konzept: Ulrike Quade | Text: Simone van Saarloos | Dramaturgie: Marit Grimstad Eggen | Video: Richard Janssen, Virginie Surdej | Sound Design: Richard Janssen | Licht / Bühne: Floriaan Ganzevoort

 

Sie ist sinnlich, schön und lauscht atemlos seinen Geschichten. Sie verlangt weder kostspielige Geschenke noch beschwert sie sich über die Hausarbeit. Sie ist in jeder Hinsicht seine Idealpartnerin, obwohl etwas an ihrer Beziehung merkwürdig ist: Renée ist eine Puppe, bestellt im Internet, gestaltet nach seinen Wünschen und Bedürfnissen. Jeden Tag liefert die Firma, die Renée hergestellt hat, ein Dutzend solcher Puppen an Kunden in der ganzen Welt. Der Schauspieler Phi Nguyen untersucht auf der Bühne die Möglichkeiten und Einschränkungen einer Beziehung mit einer lebensechten Puppe.

 

Ulrike Quade zeichnet einfühlsam und wertfrei die Beziehung eines Mannes zu seiner Sexpuppe. Ist es möglich, ein Objekt zu lieben?

 

20.10. | 20 UhrManiacsKarten 17 € | 10 € erm.

Theater of Senses

Stone Water Sting

Mit wenig Text in litauischer Sprache

 

  © Theater of Senses

 

Mit Neringa Krunglevičiūtė, Ieva Pakštytė, Raminta Šniaukštaitė, Donatas Stakėnas, Justina Burakaitė, Vaidotas Bačianskas, Karolina Kontenytė, Kristina Švenčionytė, Artūras Lepiochinas | Regie: Karolina Žernytė | Dramaturgie: Kristupas Sabolius | Bühnenbild: Eglė Lekevičiūtė

 

Elemente der alten Mythologie Litauens dienten als Inspiration für diese Performance, die die Körperwahrnehmung ganz anders anspricht. Die Performer erzählen keine Geschichte, stellen niemanden dar. Die Archetypen von Geburt und Tod, Verwandlung und Natur, Raum und Heim, Gehen und Ankommen erscheinen ohne Erklärung. Sie ermöglichen Erfahrungen eines anderen Bewusstseins zwischen Blindheit und Sehen.

 

„Man muss aufhören hinzuschauen, um sehen zu können.“

 

Eine sinnliche Theaterperformance für Zuschauer*innen teils mit verbundenen Augen.

 

21.10. | 18 UhrStone Water StingKarten 17 € | 10 € erm.

22.10. | 17 Uhr | 20 UhrStone Water StingKarten 17 € | 10 € erm.

Sandglass Theater

D-Generation: An Exaltation of Larks

In englischer Sprache

  © Sandglass Theater

 

Mit Eric Bass, Ines Zeller Bass, Kirk Murphy | Regie: Roberto Salomon | Musik: Paul Dedell | Video: Michel Moyse | Licht: Sabrina Hamilton | Puppenbau: Coni Richards, Ines Zeller Bass, Jana Zeller

 

Ein Stück über Spiel, Freude und Kommunikation. Ein Stück über Demenz. D-Generation beschäftigt sich mit der komplexen Welt der Menschen, die mit Demenz leben und erforscht das kreative Potenzial, über das Demenzkranke verfügen. Aus Geschichten, die mit Heimbewohner*innen erarbeitet wurden, entstand ein bewegendes und poetisches Theaterstück. Fünf

Puppen in Rollstühlen werden von drei Pfleger*innen rund um die Uhr betreut. Zwischen den immer wiederkehrenden alltäglichen Abläufen entwickeln sich Szenen, die das Innenleben der einzelnen Charaktere beleuchten und zeigen, welche kreativen Fähigkeiten diese Menschen im Angesicht schwierigster Umstände entwickeln.

 

25.10. | 20 UhrD-GenerationKarten 17 € | 10 € erm.

26.10. | 18 UhrD-GenerationKarten 17 € | 10 € erm.

Ari Tepperberg

And my heart almost stood still

In englischer Sprache

 

  © Yair Meyuhas

 

Konzept/Regie/Performance: Ari Teperberg | Künstlerische Mitarbeit und Sounddesign Avshalom Ariel, Tomer Damsky | Lichtdesign und Szenographie: Omer Sheizaf | Kostüme: Dor Frank

 

„Ich stehe mit geschlossenen Augen vor Dir. Die Geräusche, die Du machst, erwecken mich zum Leben. Können wir zusammen blind oder taub werden? Können wir die Welt, so wie wir sie kennen, hinter uns lassen, um eine neue Welt zu betreten, in der auch noch so kleinste Sinneseindrücke zu einer neuen Form der Kommunikation, der Verbindung, der Freude werden?“ Die Inspiration zu diesem Stück war ein Brief der taub-blinden Autorin Helen Keller (1880–1968) an das New York Symphony Orchestra. Darin beschreibt sie, wie sie Beethovens 9. Sinfonie allein durch das Berühren der Lautsprechermembran des Radios und das Wahrnehmen ihrer Vibrationen hören konnte. Eine faszinierende Objekttheaterperformance über Blindheit und Taubheit.

 

28.10. | 18 UhrAnd my heart almost stood stillKarten 13 € | 8 € erm.

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