Caroline Tajib-Schmeer

Faschingsdienstag 1945

Für Jugendliche und Erwachsene ab 14 Jahren

© Paul Königer

Regie und Choreografie: Caroline Tajib-Schmeer | Schauspiel, Tanz, Film: Lena Scholle | Schauspiel, Tanz: Sophie Wendt |Musik, Schauspiel: Angie Plötz | Ausstattung, Bühne: Claudia Karpfinger | Produzent: SprachBewegung e.V.

 

Im Jahr 1956 schreiben drei junge Frauen im niedersächsischen Bad Harzburg ihr Abitur. Sie schreiben sehr persönliche Texte über ihre Kindheit im Krieg, Nächte in Luftschutzkellern, und das Erleben von Flucht und Vertreibung. Im Jahr 2017 fallen Caroline Tajib-Schmeer diese Texte in die Hände – denn sie stammen von ihrer Mutter und deren Klassenkameradinnen. Diese Zeugnisse des Schreckens der Jahre '33 bis '45 beeindrucken die Regisseurin tief. So tief, dass sie beschließt, daraus ein Theaterstück zu machen.

 

Tajib-Schmeer lässt nicht nur ihre 82-jährige Mutter im Stück zu Wort kommen, sondern auch Jugendliche von heute, die mit der Zeitzeugin über ihre Erlebnisse im Dritten Reich sprechen. Sie hinterfragt dabei auch, welche Geschichte diese zeithistorischen Dokumente angesichts der Verbrechen im Nationalsozialismus erzählen. Wie umgehen mit einem Zeitgeist der Verdrängung? In der Aufführung lädt die Regisseurin die Senior*innen im Publikum zum Erinnern ein und die Jugendlichen zum Fragen und zum Reflektieren. Drei Schauspielerinnen nehmen das Publikum mit in die Gefühlswelt der drei Mädchen von damals, von tief-traurig bis heiter-ausgelassen, und kreieren so ein vielschichtiges Bild dieser Zeit.

 

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und SprachBewegung e.V.

 

 

11.03. | 10 UhrKarten 14 | 9 €

12.03. | 10 UhrKarten 14 | 9 €

13.03. | 19 UhrKarten 14 | 9 €

14.03. | 19 UhrKarten 14 | 9 €

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