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glauben

satellit produktion

 

Theater-Tanz-Projekt entwickelt aus Gesprächen mit Gläubigen

Eine Produktion des Landestheaters Schwaben

 

Mit Miriam Haltmeier, Rudy Orlovius, Fridtjof Stolzenwald | Regie: Ana Zirner | Dramaturgie: Martina Missel | Choreographie: David N. Russo | Bühne und Kostüm: Cäcilia Verweyen | Licht: Rainer Ludwig | Komposition: Jan Faszbender | Dramaturgische Betreuung: Miriam Grossmann | Regieassistenz: Greta Lindermuth | Ausstattungsassistenz: Seraina Keller | Inspizienz: Michael Schöffel

 

Aktuell hat der Glaube einen schlechten Ruf: Fanatiker missbrauchen ihn für Eroberungsfeldzüge oder Amokläufe, Kriege werden in seinem Namen geführt und Gesellschaften grenzen mit seiner Hilfe aus. Glaubenszugehörigkeit wird zum Stempel für Individuen. Dabei glauben wir doch alle an etwas, ob das nun Gott, die Familie, Bayern München oder die Homöopathie ist. Und eigentlich ist er etwas Schönes, dieser Glaube, der Berge versetzt. satellit produktion machte sich in Memmingen und Umgebung auf die Suche nach persönlichen Glaubenserlebnissen und -bekenntnissen. Und hat für das Landestheater Schwaben einen zugleich politischen und doch persönlichen Theaterabend über den wieder so heftig im Feuer stehenden Glauben entwickelt.

 

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Nachgespräch statt.

 

Gefördert mit Mitteln des Freistaats Bayern.

 

       

 

Fr 07.07. | 20.30 Uhrglauben satellit produktion

So 09.07. | 20.30 Uhrglauben satellit produktion

Ana Zirner

Nach dem Studium der Islam- und Politikwissenschaften an der FU Berlin studierte Ana Zirner bis 2008 Filmregie in Berlin und bis 2012 Theaterregie an der Folkwang Universität der Künste in Essen und an der RESAD in Madrid. Für ihr Diplomprojekt „Frühling und Hoffnung“ erhielt sie den Folkwang Preis. 2012 gründete sie satellit produktion. Seit 2015 ist Ana Zirner zudem wieder als Filmregisseurin tätig. Ihre Doku-Serie „Was geht mich das an?“ lief im Oktober 2016 im WDR. Als Kulturmanagerin war Ana Zirner 2013 im Leitungsteam des freien Theaters PATHOS München und von 2014 – 2015 Persönliche Referentin des Intendanten Johan Simons an den Münchner Kammerspielen.

www.anazirner.de

 

Martina Missel

Studierte Germanistik und Theaterwissenschaft an der LMU in München. Sie arbeitete als Regieassistentin und Dramaturgin am Staatstheater Vorpommern, am Schauspielhaus Zürich und am Burgtheater in Wien. 2009 gründete sie die offene Bühne „Ludwig und Kunst“ und ist seit 2011 als Autorin und Regisseurin in der freien Szene tätig. Seit „Frühling und Hoffnung“ 2012 ist sie als Dramaturgin Teil von satellit produktion.

 

David Russo

Nach seiner Ausbildung an der John Cranko Akademie in Stuttgart erhielt David Russo 1997 ein Stipendium der Birgit Keil Stiftung. Danach folgten Engagements als Solotänzer am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken und am Staatstheater am Gärtnerplatz bei Philip Taylor. Bis zum heutigem Tag lebt und arbeitet er in München und choreographiert seit 2004 regelmäßig eigene Stücke. Seit Anfang September 2010 ist er als Dozent für Klassischen und Zeitgenössischen Tanz an der Ballettakademie der Hochschule für Musik und Theater München tätig.

www.davidnrusso.de

 

Cäcilia Verweyen

Nach ihrem 5jährigen Design- und Innenarchitektur-Studium an den Hochschulen Coburg und Jerusalem lebt Cäcilia Verweyen in Berlin und Tel Aviv und arbeitet seit 2016 als freischaffende Innenarchitektin und Szenografin für Museen, Theater und Gastronomie.

www.caeciliaverweyen.com

Rainer Ludwig

1985 Mitbegründer und Mitglied des Bewegungstheaters paqpaqpurä. Seit 1992 konzentriert er sich auf das Medium Licht als Kunst und Darstellungsform. Er gestaltet Licht für Theater, Tanz, Ausstellungen. Messen und Verkaufsräume.

 

Miriam Haltmeier

Geboren 1990 in Gräfelfing, absolvierte 2016 ihr Schauspielstudium an der Folkwang Universität der Künste. Auftritte und Gastspiele in der Zeche Zollverein in Essen, am Al Kasaba Theatre in Ramallah, Freedom Theatre Jenin und in Betlehem. Engagements führten sie an das Schauspielhaus Bochum und das Stadttheater Ingolstadt. Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie festes Ensemblemitglied am Landestheater Schwaben in Memmingen.

 

Rudy Orlovius

Wurde 1992 in Zeven geboren und studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart. Während des Studiums spielte er bereits in Jelineks „Das schweigende Mädchen“ am Schauspiel des Staatstheaters Stuttgart, in „Peer Gynt“ und in „Nachtasyl“ am Wilhelma Theater Stuttgart. Er stand außerdem mit Volker Lechtenbrink im Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg auf der Bühne. Im Esel-Kostüm, als Hinterteil.

 

Fridtjof Stolzenwald

ist in Bremen geboren und absolvierte ein Schauspielstudium an der Schauspielschule in Bern. Engagements führten ihn an das Stadttheater Freiburg, nach Luzern, Solothurn, Stuttgart, Bonn und das Landestheater Rheinland/Pfalz. Seit 2005 ist er Ensemblemitglied am Landestheater Schwaben.