compagnie nik & Telón de Arena

Mit deutschen und spanischen Übertiteln

In einer Doppelvorstellung zeigen wir politisches Theater für junges Publikum aus München und Ciudad Juárez (Mexiko). Der Abend steht auch im Zeichen der Aktion DIE VIELEN für Demokratie und Menschenwürde. Gemeinsam mit anderen Kulturinstitutionen rufen wir vom HochX zur Teilnahme an der bundesweiten Demonstration Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus am 19. Mai auf. Weitere Infos hier.

compagnie nik

1 vor dem anderen

Von Niels Klaunick | Frei nach Motiven aus Das hässliche Entlein von H. C. Andersen | ab 4 Jahren

 

© Severin Vogl

 

Regie: Veronika Wolff | Spiel: Dominik Burki und Niels Klaunick | Bühnenbild Niels Klaunick | Kostüme: Katharina Schmidt

Valentin und Waldemar haben eine Geschichten-Schatzkiste gefunden. Stück für Stück spuckt sie auf Papierstreifen eine Geschichte aus und verspricht demjenigen, der sie spielt, am Ende einen Schatz. Das häßliche Entlein scheint es zu werden. Mit clownesker Spiellust und Freude an schräger Kostümierung stürzen sich die beiden in die Erzählung. Aber die Ungerechtigkeiten rütteln immer wieder am Verhältnis der Freunde zueinander. Das normale Ende der Geschichte können sie nach diesem Weg nicht mehr übernehmen. Tiefer wollen sie gehen auf der Suche nach dem Miteinander und machen dabei eine wichtige Entdeckung. Es gibt einen S(ch)atz für uns alle – voller Klugheit und Schönheit – von der Würde des Menschen. Einen Schatz, den die beiden bergen wollen, Entdecker im Federkleid!

 

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und den Bezirk Oberbayern

 

 

11.05. | 17 Uhr | 1 vor dem anderenKarten 9 | 6 €

12.05. | 19 Uhr | Doppelvorstellung mit A la orilla del RíoKarten 18 | 10 €

Telón de Arena

A la orilla del Río – Am Ufer des Flusses

Von Perla de la Rosa

 

 

Mit: Guadalupe Balderrama, Gisela González, Perla de la Rosa, Claudia Rivera, Joan Buitrón, Mario Vera, Humberto Leal, Rubén Ríos | Regie: Perla de la Rosa

 

Im zweiten Teil des Abends zeigt die mexikanische Theatergruppe Telón de Arena ihr neues Stück A la orilla del Río. Seit ihrer Gründung 2002 in Ciudad Juárez produzieren sie nicht nur sehr erfolgreich Theaterstücke, sondern setzen sich auch aktiv für die Verbesserung der Situation in ihrer Stadt ein, u.a. in Schulen und Jugendzentren. Sie wollen das Theater zu den Menschen bringen und nicht die Menschen zum Theater.

 

A la orilla del Río erzählt in Mikrogeschichten von Migrant*innen in den USA und ihren Familien auf der anderen Seite der Grenze. Die Aktion #HUGSNOTWALL ermöglichte es einigen von ihnen, ihre Angehörigen zu umarmen – für kurze drei Minuten, vielleicht zum allerletzten Mal. Telón de Arena erzählen in Schlaglichtern von der Wiedervereinigung einer Großmutter mit ihren in den USA geborenen Enkel*innen, vom Wiedersehen lang getrennter Ehepartner*innen oder dem Abschiednehmen von Kindern und Geschwistern, die auf der anderen Seite des Flusses bleiben müssen. Der Río Bravo bzw. Río Grande markiert eine Grenze, die sich wie eine Narbe durch verstümmeltes Gebiet zieht. A la orilla del Río handelt von einem Dialog der Zeiten und dem Leben in der einst blühenden Stadt Ciudad Juárez – einer Grenzstadt zwischen Versprechen und Katastrophe.

 

Das Gastspiel wird organisiert vom Ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit, München

 

12.05. | 19 Uhr | Doppelvorstellung  mit 1 vor dem anderenKarten 18 | 10 €

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